Medizinisches Cannabis
Die anderer Therapieansatz
Die Alternative
Medizinisches Cannabis
Aufzeichnungen zur Verwendung von Inhaltsstoffen aus Cannabis sativa zu medizinischen Zwecken – z.B. bei Schmerzen und Epilepsien – finden sich in der indischen Literatur schon im 4. Jahrhundert vor Christus. Von hier erfolgte die Ausbreitung über den vorderen Orient nach Europa.
Der Einsatz von Cannabis in der Therapie von Schmerzen, Neuralgien und anderen Leiden erfolgte im 19. Jahrhundert. Ab 1898 fand eine Verdrängung durch den Wirkstoff Acetylsalicylsäure und neue synthetische Arzneimittel statt.
In Deutschland ist medizinisches Cannabis seit 2017 erlaubt und darf von Ärzten verschrieben werden, etwa zur Schmerzlinderung bei Schwerkranken. Voraussetzung: Der Arzt stellt die entsprechende Diagnose und schreibt ein Betäubungsmittelrezept aus. „Schwer kranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden“, betonte der damals amtierende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.